Landschaftsqualitätprojekt Zürich Süd

Projektübersicht Zürich Süd

Der Projektperimeter umfasst den südlichen Teil des Kantons Zürich. Im Osten bildet der Zürichsee die Grenze, im Westen die Reuss und auf kurzer Strecke die Lorze, im Süden sind streckenweise der Verlauf der Sihl und die Grenze zum Kanton Zug die Perimeterbegrenzungen. In nördlicher Richtung endet das ins Projekt einbezogene Gebiet an der Limmat.

Die Region zeichnet sich durch grosse landschaftliche Vielfalt aus. Es finden sich mit dem Limmattal und dem Reusstal weite Flussebenen. Dazu kommen weitere wassergeprägte Landschaften, wie Moorlandschaften, Kleinseen und die eingeschnittenen Flusstäler von Sihl und Reppisch. Die bewegte Topographie spielt beinahe flächendeckend eine grosse Rolle, besonders in der Albiskette bis zum Sihlwald und in der Mittelmoränenlandschaft bei Hirzel und Schönenberg im Übergang zum Zugerland.
Ausserhalb der Waldflächen und des Siedlungsbandes entlang von Limmat und Zürichseeufer hat die landwirtschaftliche Nutzung einen hohen Stellenwert. Futterbau und Weidehaltung, Äcker und Obstkulturen sind für weite Flächen kulturlandschaftlich prägend. Die Spanne reicht von grossräumigen Fruchtfolgeflächen in den Ebenen der Reuss bis zu kleinteiligen Nutzungsmosaiken mit vorwiegend Wiesen und Weiden in den steileren Bereichen der Hügelzonen. Am linken Zürichseeufer von Horgen bis Hütten befinden sich sehr grosse Hochstamm-Obstgärten. An den langgezogenen, stark abfallenden Moränenhängen liegen unzählige Biodiversitätsflächen.
Die höchste Erhebung im Perimeter liegt mit 915 m.ü.M bei Bürglen auf der Albiskette, nahe dem Albishorn.

Zu den wichtigen Schutzobjekten im Projektperimeter gehören u.a. die Moorlandschaft Hirzel, der Türlersee mit dem oberen Reppischtal und die Halbinsel Au. Verschiedene Weiler im Knonauer Amt sind im ISOS-Inventar vertreten.

Den stark ländlich geprägten Gebieten im Knonauer Amt, am Albis und auf dem Zimmerberg steht die Siedlungslandschaft im Limmattal und an den Ufern des Zürichsees gegenüber. Ein hoher Bevölkerungsdruck, der in engem Zusammenhang mit der Verkehrsanbindung und der Infrastruktur steht, stellt die Landwirtschaft vor Herausforderungen. Die Agglomerationslandschaft dehnt sich entlang der Hauptverkehrsadern (S9, A4, A3) immer weiter in den ländlichen Raum aus.

Projektbericht

Massnahmentabelle

Karte Projektgebiet