Landschaftsqualitätprojekt Winterthur-Andelfingen

Projektübersicht Winterthur-Andelfingen

Das Projektgebiet umfasst sämtliche Gemeinden der zwei beteiligten Bezirke Winterthur und Andelfingen. Das Gebiet der Bezirke Andelfingen und Winterthur erstreckt sich vom Rhein bei Feuerthalen, über das Zürcher Weinland, das Stadtgebiet Winterthur, die hügeligen Gebiete um Wiesendangen - Bertschikon bis hinauf zum Hörnligebiet.

Das Zürcher Weinland wird in der Wahrnehmung meist von den typischen Reblandschaften um die schmucken Riegelhaussiedlungen geprägt. Die südexponierten Rebberge und die angrenzenden strukturreichen Landschaften auf den Hangflanken der Drumlins bestimmen die Erscheinung des Gebietes.
Der nördliche Rand des Gebietes liegt im BLN Gebiet 1412 Rheinfall. Neben dem einzigartigen Wasserfall wird im BLN Gebiet auf den besonderen Flussraum hingewiesen. Ein landschaftlich wichtiges Gebiet ist auch die Thurmündung zwischen Kleinandelfingen und Ellikon. In den landwirtschaftlich genutzten Flächen der Schwemmlandebenen herrscht die traditionell ackerbauliche Nutzung vor, sie prägt die Ebenen. Weitläufige Ackerflächen mit unterschiedlichen Kulturen breiten sich aus und lassen das Auge schweifen. Feldscheunen, meistens gut gepflegt und oft auch landwirtschaftlich genutzt, begleitet von einzelnen Baumgruppen bilden wohltuende Merkpunkte in der Landschaft. Angrenzend an die Ebenen schliessen die hügeligen, acker- und futterbaulich genutzten Gebiete an. Diesen Landschaftstyp treffen wir im ganzen Projektgebiet an. Er zeichnet sich durch sanfte Hügel mit unterschiedlichen Expositionen und Ausrichtungen aus. Kleinere und grössere Waldgebiete gliedern die Landschaft. Die Nutzung lässt Futterbau und in vielen Gebieten auch Ackerbau zu.

Gegen das Hörnli steigt die Landschaft weiter an. Die Hügel werden schroffer und die Täler steiler, grosse Gebiete sind von Wald überzogen. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen sind eher kleinräumig und meist von Wald umgeben. Dadurch sind Waldränder und Grünland eng miteinander verzahnt. Während im Weinland und in den Acker- und Futterbau geprägten Gebieten kleinere und grössere Dörfer vorkommen, hat es im Hörnligebiet Einzelhöfe und kleinere Weiler oder Dörfer. Im Tössbergland kann man die geologische Entstehung der Landschaft an den Nagelfluh- und Sandsteinbändern oder den steilen Tobel ablesen.

Projektbericht

Massnahmentabelle

Karte Projektgebiet Andelfingen

Karte Projektgebiet Winterthur